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es ist kalt ...

habe gerade zwei, nein nur etwas über eine stunde geschlafen, was allerdings nicht viel genützt, ja sogar das gegenteil von dem erwarteten gebracht hat: ich bin noch müder. irgendwie scheint heute der perfekte tag dafür, müde zu sein. nach dem frühstück habe ich mich noch eine viertelstunde hingelegt, bei beiden busfahrten habe ich geschlafen und dann vorhin ... ich weiß nicht, was los ist: flucht vor der realität? wie gerne hätte ich geschrieben: "mittwoch: nicht. existiert."

 

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heute haben wie vlad verabschiedet, morgen nur noch einmal die letzten lieben grüße und dann ist er wieder in rumänien und ganz weit weg. vielleicht ist das verhältnis, das ich jetzt zu ihm habe, nur äußerliche freundschaft oder wertschätzung, aber hätte das nicht ein bisschen eher sein können? wir hatten doch immer donnerstag freistunden zusammen ... aber wieder stand mir das empfinden nichts besonderes sagen  zu können - was für mich schon zu den alltäglichkeiten gehört und gar nicht mehr so schlimm ist, da ich schon schlimmeres kennenlernen musste - im weg und ließ mich schweigen. warum sagen leute, dass sie ihn besuchen werden? ist es bequem? ich habe es auch nicht gesagt. vielleicht, weil ich nicht weiß, ob er es überhaupt möchte, aber vor allem, weil ich es ihn wirklich nicht versprechen kann. bei peter stand mal auf dem hausaufgabenheft: "einfach mal die fresse halten ..." - wäre vielleicht manchmal von vorteil.

auch andere momente stören. vielleicht, weil ich zu sensibel bin und das alles viel zu wichtig nehme. anspruch und leistung ... immer im widerstreit miteinander - mutellement (keine ahnung, ob richtig geschrieben), hieß das glaub ich; dieses untereinander: ich wusste es. ich bekomme viel zu noft erklärt, dass wir zu wenig haben - obwohl es hinten und vorne immernoch reicht und ich stets der meinung bin, dass man es schließlich bei weitem schlechter treffen kann als wir - da brauch ich das jetzt nicht noch mehr ... es ist anstrengend, da nicht zu resignieren.

kapitulieren meint nicht: einfach den kopf in den sand zu stecken und zu sagen: "damit will ich jetzt nix zu tun haben" - kapitulieren muss man mit stil !! man muss als tragisch gescheiterter kämpfer, als opfer und als märtyrer da stehen, wenn man kapituliert. man muss die kleinsten kratzer als die heroischste leistung darstellen. man muss stolz auf seine eigene kapitulation sein und sie als ein berauschendes fest feiern und ehren.

27.6.07 19:41

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