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spätburgunder

ok, die letzte dreiviertel stunde war anstregend. zuerst nichts zu essen bekommen, weil ... ist ja auch egal warum. auf jeden fall stank die küche, als das essen dann doch endlich fertig war und der kochtopf, indem die kartoffel hatten gar kochen sollen, war total hinüber. bei uns in der familie ist das so, dass wir das kochen meinem papa überlassen,w eil er das eigentlich kann. naja. heute halt mal nicht. ist ja nicht weiter schlimm, höchstens ärgerlich. doch dann dieses phlegmatische ... ah zum schreien. und dann aller fünf minuten eine rauchen ... es macht mich wahnsinnig. wie soll das erst werden, wenn mein bruder wieder da ist? das sind dann zwei schwierige persönlichkeiten ... und ich mittendrin statt nur dabei. habe mich dann echt aufgeregt, was bei mir nicht oft der fall ist und wollte meinen papa nur noch im bett sehen. aber natürlich war daran nicht zu denken und schon gar nicht schnell. nach einer viertel stunde - in der ich die küche halbwegs begehbar gemacht und das essgeschirr noch weggeräumt habe - war er immer noch nicht im bett.

jetzt liegt er zum glück und schläft wahrscheinlich schon. ich habe mir aus dem keller eine flasche rotwein geholt, um mich zu beruhigen. bei manchen menschen eine durchaus normale, ja fast reflexartige reaktion, doch bei mir eher unwahrscheinlich im normalfall, da ich sonst keinen alkohol tirnke.
spätburgunder. rotwein. 1996. trocken. - kennern würden diese informationen etwas sagen, mir nicht. ich war froh, dass es kein weißer gewesen ist, als ich die flasche aus dem regal zog. ich mag keinen weißen. - obwohl: das kann ich ja eigentlich gar nicht so genau sagen, weil ich ja sonst gar keinen alkohol zu mir nehme. folglich kann ich auch nicht sagen, ob mir eine gewisse darbietungsform des alkohol gefällt oder nicht. es sogar überaus anmaßend von mir, dies zu tun. - schmecken tut außerdem auch der rote nicht. wenn ich ihn einige zeit in meinem mund halte, dann ist da eine art barriere zwischen meiner zunge und dem wein. er scheint mehr so am gaumen zu kleben. wenn ich ihn dann herunter schlucke, ist es dann nur noch bitter. ich werde waqhrscheinlich nicht mal ein glas schaffen.

die katze spielt unter dem bett. sie hat irgendetwas gefunden, das lärm macht. ruhe. lärm. lärm. ruhe. lärm. lärm. werde mich hinlegen, um noch ein wenig zu lesen. vielleicht schaffe ich es während der nächsten ein hundert seiten, das glas rotwein zu leeren, das ich mir erst so echauffiert eingegossen hatte.

5.2.08 22:03, kommentieren