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t. stiller & j. von seeberg

beide sind journalisten und engagiert. beide 19 jahre alt. trinken weder alkohol, noch rauchen sie, oder nehmen sonst irgendwelche drogen. sie haben wahrscheinlich relativ gleiche hobbys. beide haben keinen ausgesprochen großen freundeskreis, doch sind sie überaus hilfsbereit und fürsorglich. sie wissen, was sie wollen und das ist vor allem eins: unabhängig sein.

doch da hören die gemeinsamkeiten auch schon auf.

t. stiller kommt aus einfachen verhältnissen und ist nicht übermäßig intelligent oder dumm, aber auch kein mittelmaß. früher war er auf einer mittelschule und besucht jetzt das gymnasium. er ist stolz darauf, das abitur ablegen zu dürfen. er schwank dawzischen seinen körper ganz ok zu finden oder ihn abgrundtief zu hassen. er arbeitet hart. ist täglich um die 18 stunden auf den beinen und kommt trotzdem seiner meinung nach zu nichts. abends, oder dann, wenn er einfach nur so völlig erschöpft ist (was häufig der fall ist), sackt er in sich zusammen. seine haltung wird schlecht und er ist gereizt. seine familie ermöglicht ihm, das auto nach absprache mitzunutzen. (er ist wie j. ein ausgesprochen vorsichtiger fahrer)

j. von seeberg, der eigentlich j. ferdinand alexander von seeberg heißt, ist von adliger abstammung. für ihn ist es selbstverständlich das gymnasium zu besuchen. nachdem er in einem internat in den usa gelebt hat, wohnt er jetzt bei einer gastfamilie, die aus einfachen kreisen stammt. er arbeitet viel und hart. er weiß haltung zu wahren, flucht nicht, benutzt eine ausgewählte sprache. er nimmt seinen körper so wie er ist und findet ihn sogar attraktiv. er ist stets gut gekleidet. höfflich und charmant. er verdient sein eigenes geld (wie auch t., bloß bedeutend mehr), er leistet sich ein auto und den sprit für eines, das ihm sein vater geschenkt hat.

 

 

DO YOU LOVE ME?

1 Kommentar 19.11.07 21:14, kommentieren

morgen wird alles gut?

wird es?

20.11.07 23:09, kommentieren

bei meiner oma

heute nachmittag bei meiner oma im altersheim gewesen. ist recht schön dort. schöne, helle, freundliche einrichtung. sie scheint auch ganz gut zurecht zu kommen. ich bin darüber ehrlich gesagt, sehr erleichtert. hatte angst, dass sie, wenn ich sie besuche, nach hause will und nicht mehr im heim bleiben möchte. aber es war alles ok, dass letzte "ich könnte doch bei euch auf dem sofa schlafen", kam eher so, naja, man muss es doch wenigstens probiert haben. sie hatte sicher nicht wirklich damit gerechnet, dass wir sie mitnehmen - und das ist auch gut. es nimmt mir fürs erste auch die angst, meine eltern mal in einer solchen situation sehen zu müssen. vielleicht ist das auch nur vorübergehend und wenn es dann wirklich soweit ist, hilft mir das auch nichts mehr, aber ... abwarten. noch sind meine eltern noch fit wie - naja turnschuh kann man bei keinem von beiden sagen ... (ich weiß, dass ich frech bin) - zeichen der erleichterung.

morgen ruft die hoffentlich zukünftige firma meiner mama an ... wäre klasse, wenn das klappen könnte. dann wäre sie zwar erstmal für drei monate in bayern, aber dann auch wieder bei uns. bei basti hat es ja auch in freiberg geklappt und er kann nächsten märz anfangen. also: daumdrücken.

das wochenende war ganz entspannt. habe es sogar geschafft den clemens mit ein paar meldungen glücklich zu machen. hausaufgaben hatte ich auch nicht so viel auf und habe alle vorbildlich gelöst ... am dienstag dann bio-klausur. angst. das erste thema war einfacher, aber ich werde mir für morgen den hefter einpacken und dann noch ein wenig lernen, dann wird das hoffentlich funktionieren. referat ist auch ein ganzes stück vorwärts gegangen und die nächste woche ist hübsch kurz. am donnerstag ist pädagogischer tag und deshalb keine schule und am freitag ist schulinterner freier tag. spitze.

25.11.07 20:06, kommentieren